Zusammen jeder Herausforderung gewachsen!

Hallo liebe leidenschaftliche Leser unseres täglichen Lager-Blogs,

auch hier im idyllischen Aftersteg neigt sich ein Tag dem Ende und es kehrt langsam Ruhe im Skiheim ein. Spitzt man aber genau die Ohren, ist auch in der Nacht so einiges geboten. Hier ein leises Kichern, dort ein leises Tapsen von barfüßigen Nachteulen. Auch wenn wir das sonst so unscheinbare Örtchen für 12 Tage ordentlich auf den Kopf stellen, so beginnt der Tag auch bei uns bei Sonnenaufgang. Auch an Tag 5 haben sich noch ein paar sehr motivierte Sportbegeisterte für Davids Frühsport-Angebot gewinnen lassen. Dabei wurde der Hang zum Verhängnis: das schweißtreibende Bauch-Workout verbrannte zwar die in der Nacht geplünderten Hamstervorräte, führte aber auch zu einem treuen Begleiter – einem ordentlichen Muskelkater.

Gegen 8:30 Uhr erwachten auch die Faulpelze mehr oder weniger freiwillig. Auch wenn wir zu Tagesbeginn noch in das ein oder andere müde Gesicht blickten, wirkte das Frühstück Wunder.

Frisch gestärkt und mit zunehmendem Tatendrang konnte mit dem ersten Programmpunkt begonnen werden. Nachdem beim gestrigen Casino-Abend und anschließender Versteigerung hammerhart geboten wurde, drehten wir den Spieß um, und es war an uns, ein Angebot abzugeben.

Wir sagen nur: Putzen, Putzen, Putzen…

Folgendes war unser Vorschlag: Schaffen es die Kinder gemeinsam innerhalb von 2 Stunden das gesamte Haus zu putzen, ohne die Hilfe von uns Leitern, und das Ergebnis überzeugt, so putzen am Abfahrtstag die Leiter das Haus und die Kinder müssen nicht das „Putzbein“ schwingen.

Es wurde ordentlich gewienert und gebohnert. Staub wirbelte umher und auch das kleinste Stückchen Dreck hatte gegen unsere Putzprofis keine Chance. Nach Ablauf der letzten Sekunden wurde es nochmal spannend. Überzeugt das Ergebnis auch unsere hochkarätigen Putzjuroren?

Alles deutet auf einen Erfolg hin. Die gemachten Betten, die blitz-blanken Toiletten und die kleinen Blumensträußchen im Esszimmer haben uns überzeugt. Ihr habt es geschafft, herzlichen Glückwunsch!

Nach der bestandenen Herausforderung war eine Stärkung von Nöten. Wie gut, dass das Essenslied bald die Wände zum Beben brachten. Zu den Klängen des Komponisten „Offenbach“ schwebten die einen mehr, die anderen weniger elegant im Takt der klassischen Klänge zu Tisch. Zum Mittagsessen durften wir auch unsere erste Besucherin begrüßen: Petra Herr, sie ist eine sehr engagierte Ehrenamtliche, besonders im Bereich der Jugendarbeit, und begleitete uns heute bei unserem täglichen Wahnsinn.

Nach dem Essen  gab es eine kurze Pause die unterschiedlich genutzt wurde, hier unsere Favoriten.

TOP1: Kleiner Powernap, für alle die, die die Nacht zum Tag machten.

TOP2: Kurzes Verdauungspäuschen, für alle die, die sich bei den köstlichen Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Spinat ordentlich den Bauch vollgeschlagen haben.

TOP3: Kurze Knüpfeinheit, für alle fleißigen Bienchen, die sich mit dem Freundschaftsbändchenfieber infiziert haben.

Bevor mit dem nächsten Programmpunkt „Der große Preis“ begonnen wurde, versammelten wir uns alle zum gemeinsamen Tanzen. Zu den Liedern „Theo, Theo“ und dem „Feuerwehrlied“ schüttelten wir jeden noch so winzig kleinen Rest Müdigkeit aus uns heraus.

Dann ging es in die heiße Phase. Es war wieder Punktesammeln für das eigene Land angesagt. Bei vielen kniffligen Fragen und anspruchsvollen Spielchen wurden alle Gehirnzellen aus der Reserve gelockt. Wussten Sie etwa, dass der Weltrekord im 15 Kugeln Ferrero Rocher essen bei 2:22 min liegt? Oder haben sie es schonmal probiert, 4 Äpfel möglichst schnell aufeinander zu stapeln. Falls nicht, probieren Sie es doch gerne mal aus, natürlich muss an den Äpfeln noch der Stiel sein (unser Rekord liegt bei 53 sek. Sie waren schneller? Dann schreiben Sie uns ihre Zeit in die Kommentare 😉)

Nachdem die Kinder heute Morgen schon beim Putzen bewiesen haben, dass sie als Team unschlagbar sind, wartete noch eine zweite Herausforderung. Alle Teilnehmer mussten innerhalb von 60 min eine bestimmte Anzahl an Aufgaben erledigen. Darunter musste 60 min Seilgesprungen-,  und 50 Fingernägel lackiert werden. Bei der Begründung, warum auch am Nordpol ein Kühlschrank unverzichtbar ist, war Kreativität gefragt ( Was ist ihre Theorie, wir freuen uns über spannende  Kommentare😉).

Während die Kinder gegen ihren größten Gegner, die immer knapper werdende Zeit, kämpften, mischten sich neue Gesichter unter unsere Truppe.

Der Besuch ist da! Das sind dieses Jahr: Tobias, Lukas, Felix und Nathalie. Tobi ist den meisten wohl bekannt, er ist in der aktuellen Leiterrunde und war auch noch im letzten Lager dabei. Lukas ist ein ehemaliger Teil der Leiterrunde und ein treuer Besucher. Nathalie und Felix sind die jeweiligen Partner von Nadine und Louis. Schön, dass ihr da seid!

Nach dem Abendessen, traf der 3. Lukas ein, und macht das Namenschaos perfekt. Wir freuen uns sehr, dass er sich die restlichen Tage gemeinsam mit Benedikt und Michael um unser leibliches Wohl sorgt und ordentlich den Kochlöffel für uns schwingt.

Heute haben wir diesen schönen und sehr erlebnisreichen Tag entspannt mit einem Impuls ausklingen lassen und die Kinder 2 Stunden früher als sonst ins Bett geschickt.

Der Impuls regte dazu an, sich im Klaren darüber zu werden, dass trotz allem Erfolg die eigene Gesundheit an erster Stelle steht. In dem Video, dass dazu gezeigt wurde, wurde ebenfalls sehr deutlich, dass es nicht auf Hautfarbe, Größe, Aussehen oder Herkunft ankommt, und wir alle gleich sind. Es geht darum „einfach nur Mensch zu sein“ und seinen Mitmenschen ohne Vorurteile und voller Respekt zu begegnen und so in einer tollen und vielfältigen Gemeinschaft zu leben.

Falls Sie Lust haben, das Video sich selbst einmal anzuschauen, finden Sie es unter folgendem Link auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=0u9m6Z4Z6ec

Nun ist es schon lange nach Sonnenuntergang und das leise Kichern oder Tapsen von barfüßigen Nachteulen ist nun endgültig verstummt.

Es ist nun an der Zeit, sich in eine hoffentlich geruhsame Nacht zu verabschieden.

Ihr Zimmer 10

Beteilige dich an der Unterhaltung

10 Kommentare

  1. Guten Morgen Zimmer 10 und all die andern müden Krieger. Den Kühlschrank braucht man um das Essen sanft aufzutauen. Sehr gutes Video, Danke für die Möglichkeit, den Morgen so zu beginnen.
    Viele Grüße,
    Thomas

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  2. Guten Morgen! Also ich glaube ja eher, dass der Kühlschrank benötigt wird um
    Licht zu haben! Tür auf – Licht an!

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  3. Das mit den gesunden Äpfeln habe ich erst gar nicht versucht. Aber bei den Rocher war ich mit der richtigen Taktik schneller, weil ich kein Zeit mit dem Auspacken vertrödelt habe und die goldene Folie gleich mit gegessen habe (Jugendschutz-Hinweis: nicht nachmachen).

    Das mit der Toleranz finde ich gut, trotzdem gehen die 3 Punkte heute nicht von Baden nach Sachsen!

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  4. Also diesen Putz-Deal werde ich bei uns auch einführen 👍 Unglaublich wie das bei euch funktioniert 😂

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  5. Guten Morgen, ich hoffe, ihr durftet heute am Samstag auch ein bisschen länger schlafen 😴! Inzwischen habe ich das sehr bewegende YouTube-Video angeschaut und grüble noch über Sinn und Zweck des Kühlschranks am Nordpol 🤔. Vielleicht als Wärmequelle, wenn man sich dahinter stellt? Könnte dann auch mit einem Trockner konkurrieren 😬. Na ja, ihr werdet schon wissen, warum …. ihr solche Fragen stellt 😂😂. Kann ja nie schaden, sich mit wissenschaftlichen oder unnützen Fragen zu beschäftigen. Mit dem Kommentar schreiben dauert es dann halt länger, wenn man frühmorgens schon so sein Gehirn anstrengen muss 🤓.
    Euch ein wunderschönes Wochenende mit euren Besuchern!

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  6. Das Video hat mich ebenfalls sehr bewegt, vor allem da grade in ganz Israel Proteste zur Gleichberechtigung der äthiopischen Juden im Land stattfinden. Und natürlich erinnert das hier auch an den großen Konflikt zwischen der palästinensischen und jüdischen Bevölkerung. Ich wünsche euch noch ganz viel Spaß!! LG an die Sauerborns und an alle anderen Lagerteilnehmer. Wallah habibis!

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  7. Liebes Lager-Team,

    hier noch einige (mehr oder weniger) plausible Erklärungen, warum am Nordpol Kühlschränke unverzichtbar sind, nämlich weil

    a) die Nahrungsmittel im Freien ansonsten zu kalt würden
    b) man darin gut Schneebälle zwischenlagern kann
    c) man durch Öffnen der Kühlschranktür die Luft etwas abkühlen kann, wenn es am Nordpol durch den Klimawandel zu warm wird
    d) man darin in den berüchtigten kalten Polarnächten zumindest die Kleinkinder und Haustiere etwas aufwärmen kann

    Viele Grüße nach Aftersteg

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  8. Hallo ihr Lieben
    Ist doch klar – das mit dem Kühlschrank- natürlich um den frisch gefangenen Fisch vor Robbe und Eisbär zu schützen😉
    Liebe Grüße an alle
    Eure Wanderer aus der Pfalz

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  9. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen was eure Betreuer sich so einfallen lassen um euch herauszufordern und gleichtzeitig bei Laune zu halten. Wir wünschen euch weiter viel Spaß und tolle Erlebnisse und freuen uns schon darauf, morgen den neuen Beitrag zu lesen. Viele Grüße, Lisa, Lale und Chris Eggers.

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